Alte Prager Landsmannschaft APL Hercynia

Interesse an einer Mitgliedschaft in der Studentenverbindung

Interesse?

Lust auf mehr? Aktiv dabei sein?¬†Mitgestalten? Kontakte kn√ľpfen? Erlebnisse schmieden? Da sind Sie bei uns genau richtig.¬†Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft in unserer Verbindung haben, lesen Sie weiter!

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Sie passen zu uns, wenn Sie √ľber Einsatz- und Identifikationsbereitschaft, Ehrlichkeit, Verantwortungsbewu√ütsein und Zuverl√§ssigkeit verf√ľgen. Jeder¬†Interessent muss einen Mitgliedsantrag stellen,¬†in dem die Gr√ľnde f√ľr den Wunsch uns beizutreten n√§her erl√§utert werden. Die Mitglieder der Aktivitas entscheiden dann √ľber die Annahme oder Ablehnung dieses Antrags. Zur Anfrage bez√ľglich der Mitgliedschaft klicken Sie bitte auf nachstehenden Link.

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Natürlich sind die Möglichkeiten der Selbstpräsentation im Internet begrenzt. Aus diesem Grund laden wir Sie herzlich ein, uns auf einer unserer Veranstaltungen oder einfach mal so auf dem Haus zu besuchen. Einfach in die Gästeliste eintragen oder Ihrem Interesse über das Kontaktformular Ausdruck verleihen.

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Mit Sicherheit gibt es noch viele offene Fragen, die die Inhalte dieser Seite nicht beantworten können. Die am häufigsten Gestellten, hoffen wir im Folgenden beantworten zu können. Falls dennoch Fragen bestehen, kannst du uns jederzeit über unser Kontaktformular erreichen.Was ist eine Studentenverbindung? Eine Studentenverbindung ist ein traditioneller humanistischer Freundschaftsbund von Studenten und ehemaligen Studenten einer Hochschule mit dem Ziel der Persönlichkeitsbildung. Um von einer Korporation sprechen zu können, müssen mindestens folgende Kriterien erfüllt sein: Lebensbundprinzip, Conventsprinzip (Demokratieprinzip),eine wie auch immer geartete Form von Brauchtum; geeignete Ideale, jedenfalls aber die Grundsätze der Freiheit und der Ehrenhaftigkeit. Die moderne Korporation entstand im Zeitalter der Aufklärung gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Ist Verbindung und Burschenschaft eigentlich dasselbe? Nein, die Burschenschaften sind nur eine bestimmte Art von Verbindung, nicht einmal die zahlenmäßig größte oder älteste; der richtige Oberbegriff ist Verbindung oder Korporation; es gibt akademische Korporationen, Studentenverbindungen,pennale Korporationen  und Schülerverbindungen. Das Missverständnis kommt vielleicht daher, dass bei praktisch allen Verbindungen die endgültig aufgenommenen Mitglieder nur die "Burschen" genannt werden. Ein Mitglied einer Burschenschaft heißt hingegen Burschenschafter, das einer Landsmannschaft Landsmannschafter, und ein Mitglied einer Turnerschaft Turnerschafter. (Falsch ist übrigens, wie ein Blick in ein Wörterbuch bestätigt, die Endung "-ler".) Der Oberbegriff für die Mitglieder der unterschiedlichen Verbindungen ist Korporierter oder Verbindungsstudent, und nicht etwa Bursch. Was bringt mir eine Verbindung? Im Berufsleben ist das Fachliche nur zu etwa 25 bis 30 Prozent für Deinen Erfolg relevant. Wenn Du eine Führungsposition anstrebst, sind es sogar nur etwa 15 Prozent! Das bedeutet: Wenn Du Deine verfügbare Zeit zu 100 Prozent für das Fachliche aufwendest, hast Du eine falsche Entscheidung getroffen, denn am Ende stehst Du mit nur 15 Prozent der Fähigkeiten da, die Du eigentlich bräuchtest! Die übrigen 85 Prozent kannst Du bei uns erwerben. Erfreulicherweise musst Du dafür aber nicht 85 Prozent Deiner verfügbaren Zeit aufwenden, sondern vielleicht nur 10 oder 15 Prozent, und das auch nur in Deinen ersten paar Studiensemestern. Denk mal drüber nach. Behindert mich die Verbindung nicht im Studium? Das könnte man meinen, und wahrscheinlich beschleicht die meisten Verbindungsstudenten zu irgendeinem Zeitpunkt mal dieser Eindruck. Im Ergebnis aber studieren Verbindungsstudenten im Schnitt schneller als der durchschnittliche Kommilitone und erzielen dabei auch noch überdurchschnittlich gute Resultate bis hin zu Spitzenergebnissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dein Studium abbrechen wirst, schrumpft auf einen Bruchteil zusammen, wenn Du einer Verbindung angehörst. Was bedeutet Landsmannschaft? Die Studentenverbindungen, die Landsmannschaften heißen, nahmen ursprünglich nur Landsmänner aus ihrer Heimatregion auf, aber dieses so genannte Herkunftsprinzip ist schon lange abgeschafft. Die Sudetendeutsche Landsmannschaft und die Landsmannschaft Ostpreußen sind keine Studentenverbindungen, sondern sogenannte Vertriebenenverbände, also Interessenvertretungen der Vertriebenen der ehemaligen deutschen Ostgebiete. Wie ist eine Studentenverbindung organisiert? Eine Studentenverbindung besteht aus zwei organisatorisch getrennten Gruppen: Aktivenverband und Altherrenverband. Der Aktivenverband besteht aus denjenigen Mitgliedern, die noch studieren, den sog. Aktiven. Der Altherrenverband besteht aus denjenigen, die die Hochschule verlassen haben, den Alten Herren. Der Kern der Verbindung ist der Aktivenverband, der häufig auch als Aktivitas bezeichnet wird. Der Aktivenverband regelt alle seine Angelegenheiten in freier Selbstverwaltung auf seiner Mitgliederversammlung, dem Convent. Die Leitung der Verbindung liegt in den Händen von drei Aktiven, die vom Convent gewählt werden, den sog. Chargierten. Neben den Chargierten gibt es noch den Fuchsmajor, der für die Betreuung und Ausbildung der Füchse,  so heißen die Neumitglieder der Verbindung,  zuständig ist, sowie einige andere Amtsträger. Das Verbindungsleben findet im Wesentlichen während des Semesters statt. Für diese Zeit gibt es einen Veranstaltungskalender, das Semesterprogramm. Während der Semesterferien ruht der Verbindungsbetrieb weitgehend. Ist das nicht alles ein bisschen altmodisch? Unsere Gemeinschaft besteht aus ganz normalen Studenten von heute, die mitten im Leben stehen. Unsere Alten Herren bewähren sich im Beruf und nehmen Anteil am Leben der noch Studierenden. Dass wir Traditionen aus dem letzten Jahrhundert fortführen, heißt nicht, dass wir auch geistig dort stehen geblieben sind. Wir fühlen uns eigentlich recht modern. Habt Ihr nicht irgendwelche geheimen Rituale? Nein. Wir haben zwar Rituale, aber die sind nicht geheim. Unsere Bücher und sonstige Veröffentlichungen, in denen sie dokumentiert sind, sind in öffentlichen Bibliotheken einsehbar bzw. im Buchhandel oder direkt beim Verlag käuflich zu erwerben. Außerdem gibt es inzwischen sehr viele Informationen auch im Internet. Im Übrigen besteht, jedenfalls grundsätzlich, auch für Außenstehende die Möglichkeit, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen und diesen Ritualen beizuwohnen. Welche Hierarchien gibt es? Eigentlich keine. Studentenverbindungen sind per Definition konsequent basisdemokratisch. Die Einteilung in Füchse, Burschen und Alte Herren hat nichts mit Hierarchien zu tun. Die Leitung der Verbindung liegt in den Händen des Convents, der Mitgliederversammlung der studierenden Mitglieder. Alte Herren haben auf dem Convent der Aktiven kein Stimmrecht. Der Vorstand der Verbindung, bestehend aus den drei Chargierten, wird vom Convent gewählt und unterliegt der Kontrolle durch regelmäßige Convente, gewöhnlich alle zwei Wochen. Selbstverständlich kann er jederzeit abgewählt werden. Der Erstchargierte der Verbindung ist nur "Primus inter pares", d. h. Erster unter an Rang Gleichen. Im Übrigen werden Ämter überwiegend nur für ein Vierteljahr, andere für ein halbes Jahr, vergeben. Das Rotationsprinzip gab es also bei den Verbindungen schon immer. Sowohl die ständige basisdemokratische Kontrolle durch die Convente als auch das Rotationsprinzip sind offenkundig antihierarchisch. Was heißt farbentragend? Wir tragen bei offiziellen Anlässen Band und Mütze in den Farben unserer Verbindung. Das Band ist unser gemeinsames Erkennungszeichen und das äußere Symbol unserer starken inneren Verbundenheit. Band und Mütze sind die traditionellen Symbole unserer Verbindungen seit über 170 Jahren. Was hat es mit dem Ausdruck schlagende Verbindung auf sich? Sich schlagen ist ein älterer Ausdruck für mit jemandem fechten; er ist im Alltagssprachgebrauch noch vorhanden in der Redewendung "er hat sich gut geschlagen". Wo steht Ihr denn politisch? Bei uns herrscht innerhalb der Verbindung politische Neutralität. Allerdings begrüßen wir es, wenn sich der Einzelne Gedanken über unseren Staat macht oder sich sogar engagiert. Wir haben viele Bundes- bzw. Verbandsbrüder, die in den verschiedenen demokratischen Parteien tätig sind. Wenn alle das gleiche denken, denken alle falsch. Extremisten haben bei uns allerdings nichts zu suchen. Warum macht Ihr das alles? Wir machen das, weil die Freundschaft und die Gemeinschaft in unserer Verbindung es wert ist, dass man sich engagiert und darum kümmert. Für unseren Einsatz bekommen wir viel zurück.  unser Freundeskreis ist größer als bei anderen Studenten. Und, nicht ganz unwichtig: Es macht einfach Spaß!  

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